Janosch Merath

Janosch Merath Raum für Menschlichkeit
Während die einen mit Gebäuden Zahlen, Flächen und Kostenstellen verbinden, sieht Janosch Merath mehr darin: „Gebäude sind Gegenstände, aber sie haben für mich auch eine Seele. Das hat mich schon immer fasziniert.“
Eigentlich begann sein Werdegang ganz klassisch mit einer Ausbildung zum Industriekaufmann. Doch als er bei einem Chemieunternehmen in der Facility-Management-Abteilung tätig war, wuchs sein Interesse an diesem Bereich: „Das war für mich die perfekte Mischung aus der Arbeit mit Menschen und der Instandhaltung von Gebäuden.“ Trotz der spannenden Aufgaben stieß Janosch im Konzernumfeld jedoch an seine Grenzen. Mehr Verantwortung, eigene Ideen und Weiterentwicklung wurden ihm verwehrt. Also entschied er sich bewusst für einen Wechsel und suchte nach einem Umfeld, das Gestaltung nicht nur zulässt, sondern explizit wünscht.
Genau das fand Janosch bei der SRH YourService. Bereits im Vorstellungsgespräch merkte er, dass hier etwas anders ist: „Meine Fähigkeiten wurden direkt in einem anderen Licht gesehen.“ Ein Gefühl von Wertschätzung, das geblieben ist. Seit November 2024 ist er Leiter des kaufmännischen Innendienstes im Technischen Gebäudemanagement und gestaltet den SRH-Campus aktiv mit, statt nur auszuführen.
„In der Wirtschaft kommt meiner Ansicht nach viel zu kurz, empathische und moralische Entscheidungen zu treffen. Im Arbeitsumfeld muss ein gutes Verhältnis zu den Menschen, mit denen man zusammenarbeitet, angestrebt werden.
Janosch Merath
Kein Tag wie der andere
Janoschs Arbeitsalltag ist vielfältig und aufgrund seiner komplexen Verantwortlichkeiten alles andere als vorhersehbar. Zwischen Baustellenbegehungen und Abstimmungen mit Dienstleistenden sowie Auftraggebenden ist Flexibilität gefragt. Gleichzeitig arbeitet er betriebliche Versäumnisse aus der Vergangenheit auf und strebt kontinuierliche Verbesserung der Arbeitsweise an. Eine Herausforderung, die strategisches Denken und Durchhaltevermögen erfordert. Um in diesem dynamischen Umfeld Struktur zu schaffen, etabliert er klare Routinen: tägliche Bilanzprüfungen, Controlling und regelmäßige Abstimmungen im Team.
Gebäude verstehen und Menschen verbinden
Auch wenn sein Schwerpunkt heute stärker im kaufmännischen Bereich liegt, betreut Janosch zusätzlich einige Projekte im Facility Management auf dem SRH-Campus. Dank seiner technischen Erfahrung und seinem Verständnis für Gebäude weiß er: „Gebäude sind kontrollierbar und haben keinen eigenen Willen. Beim Menschen kann man das nicht immer voraussehen. Ich bin oft damit konfrontiert, dass ich keine Planungssicherheit habe.“ Unterschiedliche Erwartungen, gewachsene Strukturen und fehlende Schnittstellen zwischen den Abteilungen erschweren die Zusammenarbeit. Doch genau hier setzt Janosch an. Mit seinem diplomatischen Geschick, Verständnis und Respekt gegenüber den Mitarbeitenden, Kunden und Dienstleistenden verbessert er stetig die Zusammenarbeit innerhalb, aber insbesondere auch außerhalb seines eigenen Teams.
Eine eigene Handschrift hinterlassen
Weil Janosch die Förderungen individueller Potenziale bei seinem ehemaligen Arbeitgebenden vermisste, bildet sie heute einen zentralen Bestandteil seines Führungsstils. Drei Mitarbeitende gehören aktuell zu seinem Verantwortungsbereich. Gemeinsam kümmern sie sich unter anderem um Bestellvorgänge, Abrechnungsprozesse und das Management von rund 100 Vertragswerken. Für Janosch steht dabei nicht nur die Aufgabe im Fokus, sondern vor allem die Entwicklung der Menschen: „Es ist mir sehr wichtig, dass sie Erfolge haben und etwas für ihre Zukunft an Erfahrung gewinnen können. Da möchte ich mitgestalten.“
Seine eigene Handschrift hinterlässt Janosch bei der Modernisierung des internen Facility-Management-Systems. Er analysiert Prozesse, bündelt Anforderungen und steuert aktiv die Weiterentwicklung. Ein Projekt, das Genauigkeit und Vollständigkeit erfordert und dessen Umsetzung Janosch besonders stolz macht.
Mit Blick nach vorn
Stillstand ist für Janosch keine Option. Aktuell absolviert er ein berufsbegleitendes Bachelorstudium im Facility Management, um sein Wissen zu vertiefen und neue Impulse zu setzen.
Sein Antrieb bleibt dabei klar: „Ich möchte meine Mitarbeitenden dazu befähigen, hier eine erfolgreiche Zeit zu erleben. Gleichzeitig möchte ich mich selbst weiterentwickeln und etwas Gutes und Bleibendes schaffen.“
Denn am Ende geht es für ihn um mehr als nur Gebäude: Es geht um Räume, in denen Zusammenarbeit, Entwicklung und echte Verbindung entstehen.


