
Jeannette Starkloff

Jeannette Starkloff Von der Assistentin zur Führungskraft

Als Jeannette 2011 zu SRH YourService kam, begann für sie ein neuer Lebensabschnitt. Nach ihrer Ausbildung zur Hotelfachfrau und einigen Jahren in der Hotellerie rückte mit der Geburt ihrer Zwillinge das Bedürfnis nach geregelten Arbeitszeiten in den Vordergrund. Ein Spagat zwischen Familie und Beruf, den sie bei SRH YourService meisterte: Heute leitet sie die öffentliche Gastronomie am SRH Wald-Klinikum in Gera.
Von der Assistentin zur Führungskraft
Angefangen hat Jeannette als Verpflegungsassistentin. Sie holte Essenswünsche auf den Zimmern ein, half in der Kantine und packte in der Spüle mit an. Diese Vielfalt gab ihr einen umfassenden Einblick in alle Abläufe – ein Fundament, auf dem sie ihre heutige Rolle aufbaute. Heute trägt sie die Verantwortung für die öffentliche Gastro, also das Kulturcafé und teils für die Kulturkantine, schreibt Pläne, kalkuliert Angebote, organisiert Bestellungen – und behält auch im größten Trubel den Überblick.
Besonders stolz ist Jeannette auf das Kulturcafé, das sie 2013 von Grund auf mitgestalten durfte. „Es ist wie mein Baby“, sagt sie. Ein Ort, an dem Gäste sich wohlfühlen und gerne verweilen. Noch mehr am Herzen liegt ihr aber ihr Team. Früh am Morgen ist sie die Erste, die aufschließt, die Brötchen backt und die Kaffeemaschine in Betrieb nimmt. Zwölf Kolleginnen im Café und sechs in der Kantine sorgen täglich dafür, dass alles läuft. „Jede Kollegin ist einzigartig und ich versuche, für jede den Platz zu finden, an dem sie sich am wohlsten fühlt. Manche wollen gerne an der Kasse arbeiten, andere wollen lieber hinten die Brötchen zubereiten und nicht unbedingt im Vordergrund stehen. Wir sind sehr unterschiedlich und halten zusammen – bei uns finden alle ihren Platz.“
Dabei legt Jeannette großen Wert auf ein respektvolles Miteinander. Durch zahlreiche Schulungen und Weiterbildungen – von Teamführung über Hygiene bis hin zu betriebswirtschaftlichen Themen – hat sie gelernt, wie wichtig es ist, klare Worte leise, aber bestimmt zu äußern. „Laute Strenge brauchen meine Mitarbeitenden nicht“, sagt sie. Stattdessen motiviert sie ihr Team mit Wertschätzung, Vertrauen und einem offenen Ohr.
Heute ist das Team sehr gefestigt, die Belegschaft ist jetzt bereits einige Jahre ohne Veränderung im Café. „Ich bin in der glücklichen Lage, seit etwa sechs Jahren einen festen Stamm an Mitarbeitenden zu haben, da sind auch Quereinsteigerinnen dabei.“ Auch die Mitarbeiterinnen werden geschult: Es gab bereits Barista-Schulungen sowie Fortbildungen bezüglich Verkaufsgesprächen und im Umgang mit Gästen. „Ab und an treffen wir uns alle gemeinsam abends gegen 18.30 Uhr, reden darüber, was wir Neues machen könnten und auch darüber, wo noch Luft nach oben ist. Wir verkosten dann gemeinsam neue Produkte, das ist immer ein schöner Abend. Das möchte ich gerne wieder regelmäßig einmal im Quartal machen.“



„Wir sind sehr unterschiedliche Menschen, aber wir halten zusammen – bei uns finden alle ihren Platz.“
Jeannette Starkloff
Der Arbeitstag in einem lebendigen Café
Was Jeannette täglich antreibt, ist die besondere Atmosphäre im ganzen Haus: vom Chefarzt bis zur Reinigungskraft, jeder grüßt und achtet aufeinander. Und auch wenn ihr Tag oft schon um 6:30 Uhr beginnt: „Am meisten Freude macht es mir, wenn ich im Café mit anpacke. Dann koche ich Kaffee, stehe an der Spüle oder helfe am Tresen. Das brauche ich ab und zu für meinen Kopf.“
Die Kolleginnen arbeiten in Schichten, also Frühschicht, Spätschicht und Zwischenschicht. Der Betrieb läuft täglich von 07.00 Uhr bis 18.00 Uhr, dann wird noch aufgeräumt. Die Kuchen werden selbst gebacken und es gibt eine Konditorin, die nur für den Kuchen und das Gebäck zuständig ist. Das Angebot des Cafés ist sehr beliebt. Täglich bewirten die Mitarbeitenden ca. 550 bis 650 Gäste.
Für die Zukunft hat Jeannette einen klaren Wunsch: dass alles so bleibt, wie es ist. Ein starkes Team, ein lebendiges Café, ein Arbeitsplatz mit Herz – und die gute Balance zwischen Beruf und Familie.


