
Katja Taube

Katja Taube Vom Ruhrpott nach Gera
Katja Taube ist Organisationsfachkraft im Geschäftsbereich Reinigung & Service am SRH Wald-Klinikum in Gera. Seit Anfang 2016 gehört sie zur SRH YourService – und hat seitdem einen beeindruckenden Weg hinter sich. Von der Küchenhelferin über die Betriebsratsvorsitzende bis hin zur zentralen Schnittstelle in der Organisation: Katja hat sich Schritt für Schritt weiterentwickelt und ist längst eine feste Größe im Team.
Gebürtig aus dem Ruhrpott, kam sie vor rund 15 Jahren nach Gera – der Liebe wegen. Nach verschiedensten Jobstationen fand sie bei der SRH YourService dann ihr langfristiges, berufliches Zuhause. Heute ist sie diejenige, die dafür sorgt, dass Dienstpläne funktionieren, Prozesse rundlaufen und das Miteinander im Team stimmt.
Wie sie dorthin gekommen ist, welche Herausforderungen sie gemeistert hat und was sie an ihrer Arbeit besonders liebt, zeigt ihre Geschichte.
„Wenn wir zusammenhalten, kriegen wir alles hin.“
Katja Taube
Ein Entschluss mit Folgen
Als Katja 2016 bei der SRH YourService startete, begann sie zunächst in der Patientenküche – ein Ort, an dem sie schnell spürte, wie wichtig Teamarbeit und klare Abläufe sind. Kurz darauf engagierte sie sich im Betriebsrat – „weil sich sonst kaum jemand getraut hat“, wie sie sagt. Aus dieser spontanen Entscheidung wurde ein Herzensprojekt: Seit 2018 ist sie Betriebsrätin, seit 2020 freigestellte Vorsitzende, erneut gewählt in 2022. Kommunikation auf Augenhöhe, ehrliche Worte und kurze Wege – das ist ihr Stil.
2025 kam eine neue Herausforderung hinzu: Die Entscheidung, ob sie die Objektleitung in Gera im Bereich Reinigung & Service unterstützen möchte. Katja sagte Ja – und wechselte zum 01.02.2025 als Organisationsfachkraft in das Team von Mario Kasimir und Jacqueline Kasimir-Brüning. Mit ihren Kolleg:innen vom Betriebsrat fanden gute Gespräche statt, die Freistellung wurde aufgehoben, denn es gab dringenden Handlungsbedarf und viel Arbeit. Jetzt kümmert sie sich um Dienstplanung, Lohnabrechnungen und die Koordination im Alltag – alles, was nötig ist, damit der Betrieb einwandfrei läuft.
Besonders stolz ist sie auf das Pilotprojekt mit dem neuen Dienstplansystem Atoss. Als Key-Userin hat sie sich selbstständig eingearbeitet, Abläufe mitentwickelt und so einen wichtigen Beitrag für die gesamte Organisation geleistet. „Das war nervenaufreibend, aber am Ende haben wir’s geschafft – gemeinsam“, sagt sie.
Und auch wenn es mal laut wird, weiß sie: „Am Ende ziehen wir alle an einem Strang.“ Diese Offenheit und Direktheit – typisch Ruhrpott – machen sie zu einer authentischen Ansprechpartnerin für alle.
Die Kleinigkeiten zählen
Katja liebt, was sie tut – auch wenn der Arbeitstag oft schon um halb sechs beginnt. Was sie antreibt, ist nicht nur die Verantwortung für reibungslose Abläufe, sondern vor allem der Kontakt zu Menschen. Ein ehrliches „Danke“ oder ein Lob aus dem Team sind für sie die schönsten Momente im Alltag. Besonders freut sie sich, dass bald der erste Auszubildende in ihrer Abteilung startet.
Es ist ihr wichtig, Wissen weiterzugeben, andere zu unterstützen und gemeinsam besser zu werden – ganz gleich, ob es um neue Prozesse, Einarbeitungen oder kleine Alltagsfragen geht. Sie schätzt den offenen Austausch im Team und sagt selbst: „Wenn wir zusammenhalten, kriegen wir alles hin.“
Für die Zukunft wünscht sie sich, weiterhin Betriebsrätin zu bleiben und die Objektleitung in Gera zu unterstützen. Dabei möchte sie auch künftig Brücken bauen – zwischen Mitarbeitenden und Führung sowie Erfahrung und neuen Ideen.


