
Madeleine Pabst

Madeleine Pabst Vom Empfang in die Führung
„Der Blick nach oben“ war es, der Madeleine Pabst dazu brachte, ihre 14-jährige Tätigkeit als Rezeptionistin hinter sich zu lassen und bei der SRH YourService neu anzufangen. Die gelernte Restaurant- und Hotelfachfrau wollte herausfinden, ob mehr in ihr steckt – mehr als das, was ihr in ihrem früheren Job zugetraut wurde. Die Position als stellvertretende Betriebsleitung für die Versorgung und Gastronomie bei der SRH YourService gibt ihrer eigenen Einschätzung, über echte Führungsqualitäten zu verfügen, mehr als recht.
„Mein Lebensmotto ist: Ein Tag ist verschenkt, wenn ich nicht einmal gelacht habe. Und das schaffe ich hier jeden Tag.“
Madeleine Pabst
Von Work-Work-Balance zu echter Lebensqualität
Der Wechsel zur SRH YourService brachte für Madeleine nicht nur neue Aufgaben, sondern auch ein neues Lebensgefühl. Frühschichten sowie Wochenend- und Feiertagsarbeit gehören nun der Vergangenheit an. Stattdessen profitiert sie von geregelten Arbeitszeiten: Ihr Arbeitstag beginnt um sechs Uhr und endet mittags um halb drei.
Dazwischen kümmert sie sich um Abrechnungen, Lieferungen und das Tagesgeschäft im Café. Gleichzeitig hat sie stets ein offenes Ohr für ihr Team und findet für jedes Problem eine passende Lösung. Bei personellen Engpässen steht Madeleine auch mal gerne selbst hinter der Theke – auch am Wochenende. Im Gegensatz zu früher kommt das jedoch nur selten vor und ist für Madeleine völlig in Ordnung: „Bevor dasCafé geschlossen wird, komme ich lieber selbst hierher.“
Frischer Wind und mutige Entscheidungen
Der Erfolg des Cafés macht Madeleine besonders stolz. Der Weg dorthin war nicht immer einfach: Eingespielte Strukturen und langjährige gewachsene Teams führten zunächst zu Widerstand gegenüber Veränderungen. Dennoch gelang es ihr, dasCafé als Vorreiter für andere Standorte zu etablieren.
Ein Beispiel ist die Einführung der digitalen Speisekarte. Zunächst befürchteten das Personal und das Klinikum den Ausschluss der älteren Gäste aufgrund fehlenden, technischen Know-hows. Doch Madeleine ließ sich nicht beirren und suchte das Gespräch mit den Zweifelnden: „Es tut nicht weh, wenn wir das Rad mal kurz andersrum drehen. Ich bin bei dir in diesem Prozess und es wird am Ende schöner werden.“ Sie behielt recht, denn die digitale Lösung funktioniert, wird angenommen und macht dasCafé nachhaltiger.
Auch darüber hinaus bleibt Madeleine am Puls der Zeit und informiert sich regelmäßig über neue Trends im Speisenbereich. Für neue Ideen ist sie immer offen: „Es gibt eine Idee, die man gerne probieren möchte und dann versucht man es. Wenn es nicht funktioniert, ist auch keiner böse. Wenn es funktioniert, haben alle was gewonnen. Das ist ein wunderschönes Zusammenarbeiten.“ So war es auch beim Tomate-Mozzarella-Bagel – die Idee einer Kollegin aus dem Klinikum. Der Bagel geht mittlerweile am Tag um die 40-mal über die Theke und ist damit absoluter Verkaufsschlager.
(Team-)Arbeit, die Spaß macht
Die Arbeit im Team bereitet Madeleine besonders viel Freude. Auch in stressigen Momenten bricht mindestens einmal am Tag ein herzhaftes Lachen aus. Nicht nur unter Kolleginnen und Kollegen, sondern auch mit den Gästen. „Jeder, der hier rausgeht, lächelt und das ist das Schönste für mich“, freut sich Madeleine.
Neben dem gemeinsamen Spaß ist es das individuelle Wachstum eines jeden Mitarbeitenden, das sie mit Stolz erfüllt. DasCafé vereint viele verschiedene Charaktere und alle haben sich mit der Zeit entwickelt, sind über sich hinausgewachsen und haben mit Madeleine eine Führungskraft, die diese persönliche Entwicklung mit ihnen gemeinsam bestreitet. Im Gegenzug unterstützt das Team Madeleine bedingungslos und kommuniziert auf Augenhöhe. Daher fällt es Madeleine im Urlaub nicht schwer, abzuschalten. Sie vertraut darauf, dass ihr Team auch ohne sie alles im Griff hat.
Leidenschaft weitergeben und Zukunft gestalten
Ihre Begeisterung für die Gastronomie möchte Madeleine auch an die nächste Generation weitergeben. „Ich bin Gastronom mit Leib und Seele. Dass ich das an die junge Generation weitergeben darf, wie schön dieser Beruf ist und wie viele Entwicklungsmöglichkeiten es gibt, wenn man es einfach nur möchte, war mir das Wichtigste.“ Ihr Ausbildungsschein ist deshalb eine ihrer größten Errungenschaften. Sie freut sich über jede einzelne Person, der sie ihre Leidenschaft bislang persönlich näherbringen durfte und künftig noch näherbringen darf.
Auch ihre eigene Entwicklung treibt sie aktiv voran: Aktuell nimmt sie am „Fit-in-Führung“-Programm teil und plant eine Weiterbildung zur Aus- und Weiterbildungspädagogin. Trotz aller Ambitionen bleibt sie bodenständig: „Mir gefällt es jetzt gerade ganz gut in dem Nest, wo ich gerade sitze. Wenn es weiter nach oben geht, gerne. Wenn nicht, ist es auch völlig okay. Hauptsache es geht nicht wieder nach unten.“



